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Aktuelles

Notfallpädagogik plant Assesment in der betroffenen Region

Nach dem verheerenden Wirbelsturm in Mosambik sind zehntausende Betroffene dringend auf Hilfe angewiesen. Die Lage vor Ort ist weiterhin sehr schwierig. Außerhalb des Flughafens sind viele Regionen kaum oder gar nicht zu erreichen, Teile des Landes sind komplett abgeschnitten von der Außenwelt. Auch die Nachbarländer Malawi und Simbabwe sind betroffen. Gemeinsam mit unseren lokalen Kontakten prüfen wir derzeit die Möglichkeit für ein Assesment, um einen notfallpädagogischen Hilfeinsatz vorzubereiten.

Dreharbeiten in Karlsruhe und im Nordirak

Zum 100-jährigen Waldorf Jubiläum wird der SWR (Südwestrundfunk) im Herbst 2019 einen Film zeigen, in dem auch die Notfallpädagogik vorgestellt wird. Daher war ein Filmteam zunächst in Karlsruhe zu Gast und hat unser Notfallpädagogen-Team bei der Arbeit und einer Einsatzplanung gefilmt. Im Anschluss daran ist das Filmteam einige Tage später in den Nordirak gereist, um dort in Flüchtlingscamps Eindrücke von der notfall- und traumapädagogischen Arbeit mit Kindern einzufangen. Eine Woche war das Team im Einsatz

Projekt ankommen_weiterkommen geht in die nächste Runde

Seit März 2017 arbeiten vier Mitarbeitende der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners im Projekt ankommen_weiterkommen, das am Parzival Schulzentrum in Karlsruhe minderjährige unbegleitete Geflüchtete unterstützt. Nachdem die erste Projektlaufzeit von zwei Jahren im Februar diesen Jahres zu Ende ging, kam jetzt von der privaten Förderorganisation Aktion Mensch die Zustimmung für eine Verlängerung. Damit ist sicher gestellt, dass aktuell zwei Mitarbeitende die Jugendlichen weiterhin bei der Stärkung ihrer Persönlichkeiten, beim sozialen Lernen und bei der Berufsorientierung helfen – und das bis Ende September 2020.

Notfallpädagogik an der Grenze zu Venezuela

Hunderttausende Venezolaner*innen sind vor der politischen und wirtschaftlichen Krise ihres Landes auf der Flucht. Unzählige Familien kommen voller Verunsicherung und Angst in den Aufnahmezentren des Flüchtlingslagers Boa Vista in Brasilien an. Mitarbeiter*innen unseres brasilianischen Notfallpädagogik-Teams waren im Einsatz und haben neben der direkten Akutversorgung von Kindern mit lokalen und internationalen Fachkräften gearbeitet - Ca. 150 Menschen, die als Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen oder Psycholog*innen für rund 6.000 Flüchtlinge zuständig sind, konnten in die notfallpädagogischen Methoden eingeführt werden. 

Hungriges Feuer - Notfallpädagogischer Einsatz in Südafrika

Am 11.01.2019 haben Flächenbrände weite Teile des Geländes der Camphill Farm Community und Camphill School Hermanus in Südafrika zerstört. Winde und Trockenheit führten zur Ausbreitung des Feuers. Alle betroffenen Personen blieben körperlich unversehrt und wurden umgehend von lokalen Partnern betreut. Notfallpädagogen aus Karlsruhe unterstützten die lokalen Partner in Südafrika.

Die Seele brennt weiter

Verheerende Wald- und Buschbrände haben Anfang November in Kalifornien zahlreiche Menschenleben gefordert und schwere Verwüstungen angerichtet.   Um die Einheimischen vor Ort psychosozial zu unterstützen, fand vom 6. bis 10. Dezember ein notfallpädagogischer Einsatz in der Katastrophenregion statt.

Trümmerlandschaft in Indonesien

Das schwere Erdbeben und der Tsunami Ende September hat der indonesischen Insel Sulawesi Tod und Zerstörung gebracht.  Um die traumatisierten Menschen in der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu unterstützen, fand Anfang Oktober ein notfallpädagogischer Einsatz in der Krisenregion statt.

Hilfe nach dem Taifun

Ein Team der Notfallpädagogik flog vom 27.09. bis zum 08.10. auf die Philippinen. Gemeinsam mit vier lokalen Kollegen werden sie die Betroffenen des Taifun „Mangkhut“ unterstützen. Der Sturm hat auf den Philippinen schlimme Schäden angerichtet und viele Menschen das Leben gekostet. Erdrutsche und Schlammlawinen erschweren die Situation zusätzlich

Einsatz in Gaza

Im Oktober reist ein dreiköpfiges Notfallpädagogik-Team nach Gaza. Unterstützt von der DROSOS-Stiftung soll ein Handbuch (Guidelines) für lokale Pädago*innen des Nawa Centers und des Kindergartens dort entstehen. Die Workshops und der Einsatz dienen zur Vorbereitung dieses kulturell angepassten und genau auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Leitfadens.

Aufbau einer Traumaambulanz am Mossul General Hospital

Im Juli 2017 wurde Mossul vom IS befreit. Die Besetzung Mossuls durch den IS und die Folgen der Befreiung führten nahezu zum Zusammenbruch der lokalen Infrastruktur sowie der Gesundheitsversorgung. Auch das Mosul General Hospital wurde stark beschädigt. Bernd Ruf und sein Team führten die Mediziner in einem ersten Seminar in die Notfall- und Traumapädagogik ein. weiterlesen

USA und Kolumbien: Notfallpädagogische Seminare

Von 07.-15. Juli arbeitete ein Notfallpädagogik-Team in Kolumbien. Sie unterstützten die lokalen Fachkräfte und die Menschen vor Ort - Kriegsbetroffene, zerissene Familien und ehemalige Kindersoldaten. Im Anschluss folgten Weiterbildungen in Oakland. weiterlesen

Jahrestagung 2018

Am ersten Juni-Wochenende fand die siebte notfallpädagogische Jahrestagung in Karlsruhe statt. Bereichernde Tage liegen hinter uns, voller spannender Vorträge und praxisbezogener Workshops. Einen Bericht und Bilder finden Sie HIER.

Grund zum Feiern!

Das dreijährige Jubiläum von FWE (Friends of Waldorf Education) wurde mit einem bunten und fröhlichen Fest gefeiert. Beim Tag der offenen Tür konnten alle Kinder malen, plastizieren, Musik machen und vieles mehr. Abends wurde mit allen aktuellen und ehemaligen lokalen Mitarbeitern gefeiert. HIER Bilder anschauen.

Modulfortbildung Notfallpädagogik

Die flexiblen Fortbildungsmodule zu Psychotraumatologie und Notfallpädagogik sowie Basis-Trainings in Sicherheit und 1. Hilfe und mehr, können aufbauend oder unabhängig voneinander besucht werden. Jedes Modul wird zertifiziert, gesammelt ergeben die Zertifikate ein Abschlusszeugnis. Es werden Wochenenden im In- und Ausland angeboten. Weitere Informationen

Der Spielplatz steht!

Der Spielplatz im Nordirak, der als Crowdfunding-Projekt gemeinsam mit KuKuk finanziert wurde, steht nun. Im Khanke, einem Waisenhaus und Bildungszentrum der Initiative „Our Bridge“, konnte so ein Ort für viele, viele Kinder entstehen. Nicht nur die Bewohner*innen des Waisenhauses, sondern auch die des benachbarten Flüchtlingscamps besuchen das Gelände, jeden Tag ca. 250 Kinder. Mehr

World Social Initiative in Japan

Auch ein Team der "Freunde" nimmt am Forum Sozialinitiative (SIF) teil. Unter anderem bietet Bernd Ruf einen Trauma-Care-Workshop an. Hier weitere Eindrücke anschauen und weiterlesen

Naturerlebnisse helfen Jugendlichen

Im Rahmen des Projekts ankommen_weiterkommen finden verschiedene Workshops und Aktivitäten statt, die den geflüchteten Jugendlichen beim Ankommen in Deutschland und der Traumabewältigung helfen sollen. So waren unter anderem sie bereits an der Schwarzwaldhochstraße, Kanu fahren und in der Pfalz. weiterlesen

Magazin [welt]blick 1/2018

Neues aus der Notfallpädagogik! Wir waren bereits viel unterwegs und berichten im aktuellen [welt]blick  von Einsätzen in Bangladesch, Kenia und Nepal sowie vom weiteren Ausbau des internationalen Notfallpädagogik-Netzwerks. Sie können das Magazin HIER online lesen oder bestellen per Telefon +49 (0)721 20111 183 oder E-Mail.

Notfallpädagogik-Netzwerk wird ausgebaut

Im Rahmen der internationalen Katastrophenvorsorge finden im Februar und März wieder zahlreiche Seminare in Südamerika statt. Im Fokus stehen dabei die Themen Trauma und Pädagogik, Psychotraumatologie und Schule als sicherer Ort. Zudem wird der weitere systematische Aufbau eines internationalen Netzwerks Notfallpädagogik unterstützt.weiterlesen

Mit "brac" in Bangladesch

In Kooperation mit der lokalen Hilfsorganisation "brac" reisten am 01. Februar sieben Notfallpädagogen nach Bangladesch. Neben der Arbeit mit traumatisierten Kindern stand die Entlastung der lokalen Helfer im Fokus. In Workshops und Coachings wurden ihnen Methoden aus der Notfall- und Traumapädagogik an die Hand gegeben. weiterlesen

Notfallpädagogik in Nepals Bergdörfern

Der Fokus des zehn-köpfigen Teams, das von 27. Januar bis 01. Februar vor Ort ist, liegt auf der Katastrophenvorsorge und der (Aus-)Bildung.  Nepal hat viele Probleme, die nicht ausschließlich durch die Erdbeben 2015 verursacht sind, durch diese jedoch weiter verschärft wurden. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) sollen die Menschen langfristig unterstützt und gestärkt werden. weiterlesen

Einsatz in Kenia

Im Flüchtlingslager Kakuma leben viele Kinder, die von der Vertreibung und Flucht traumatisiert sind. Am 13. Januar reiste ein notfallpädagogisches Team aus, um unseren Partner Waldorf Kakuma in der Arbeit zu unterstützen. So kann den Betroffenen bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse geholfen werden. weiterlesen

Praxisnahe Workshops an der Jahrestagung

Vom 1. bis 3. Juni 2018 findet die siebte Notfallpädagogische Jahrestagung statt. Dieses Jahr liegt der Fokus auf den notfallpädagogischen Handlungsansätzen bei vererbtem Leid.
Neben Vorträgen werden Workshops angeboten, in denen praktische Erfahrungen gesammelt
werden können. Näheres zu den Inhalten und den Leitern der Kurse ist jetzt online. weiter

Wir haben es geschafft!

Noch bevor die Crowdfunding-Frist verstrichen ist, haben wir es mit der Hilfe von vielen Unterstützern geschafft, weit mehr als die benötigte Summe von € 11.000 für den Spielplatz in Kurdistan/Irak zusammenzubekommen. So kann nun passend zu Weihnachten etwas Licht und Freude in den tristen Alltag des Flüchtlingslagers gebracht werden. Vielen Herzlichen Dank!

Schulen mit Leben füllen

2015 wurde Nepal von zwei verheerenden Erdbeben und mehreren starken Nachbeben erschüttert. Noch immer leidet das von Armut geprägte land unter den Folgen. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) fand von 3. bis 18. November ein notfallpädagogischer Einsatz in der Erdbebenregion statt. weiter

Magazin [welt]blick 2/2017

Es ist viel los in der Notfallpädagogik zurzeit. Im neuen [welt]blick berichten wir von der Akuthilfe in Bangladesch und Mexiko sowie von unserer Arbeit  in den Langzeitprojekten im Irak, in Kenia und in Deutschland. Sie können den [welt]blick hier online lesen oder bestellen per Telefon +49 (0)721 20111 183 oder E-Mail.

Gaza-Streifen unbewohnbar?

Im Juli sprachen die UN davon, dass der Gazastreifen unbewohnbar sei: Kaum Strom und Trinkwasser, hohe Jugendarbeitslosigkeit. Nichtsdestotrotz gibt es Initiativen, wie den Kindergartenbau von Reem AbuJabar, die Hoffnung machen. Am 20.10. reisen 4 Notfallpädagogen nach Gaza, um Reem und ihr Team zu unterstützen.

Dramatische Szenen in Mexiko

In den letzten Wochen wurde Mexiko von mehreren Starkbeben und Nachbeben erschüttert. Den Menschen blieb kaum Zeit, in den Trümmern nach Verschütteten zu suchen. Mittelerweile geht man von über 300 Toten aus. Im Oktober unterstützte die Notfallpädagogik während eines zweiwöchigen Einsatzes die Betroffenen und arbeitete mit traumatsierten Kindern, Eltern und LehrerInnen. weiter

Hilfe für Helfer in Bangladesh

Die Situation in Bangladesh spitzt sich zu. Die täglich Ankommenden überfordern das ohnehin arme Land. Auch viele Helfer geraten an ihre Grenzen. Konfrontiert mit dem Leid und der Not der Menschen brauchen auch sie Unterstützung. Im Januar reist ein Team der Notfallpädagogik zu eiem zweiwöchigen Einsatz in die Grenzregion zu Burma, um die Betroffenen und die Helfer psychosozial zu stärken. weiter

ANKÜNDIGUNG: Notfallpädagogische Tagung

Der Termin steht! Von 01.-03. Juni 2018 findet wieder unsere Notfallpädagogische Jahrestagung in Karlsruhe statt. Bereits zum siebten Mal laden wir Interessierte ein, sich in Vorträgen und Workshops in not- und traumapädagogischen Themen weiterzubilden.
Der Titel dieses Jahr ist "Teufelkreis Trauma - Wie Notfallpädagogik transgenerationale Traumata überwinden hilft". Die Anmeldung wird in den nächsten Wochen freigeschaltet (man kann sich aber schon per Mail an notfallpaedagogik[at]freunde-waldorf.de anmelden), auch weitere Informationen folgen bald. Über die vergangenen Tagungen können Sie sich HIER informieren.

Gemeinsam gegen den Hunger in Afrika

Die Menschen in Afrika fliehen vor Krieg, Gewalt, Hunger und Dürre. Über eine halbe Million Menschen leben hier in Flüchtlingslagern. Bereits 2012 war die Notfallpädagogik in der Region aktiv und unterstützt auch nun die Menschen vor Ort, Ende Juni findet der erste Einsatz dieses Jahres statt. weiter

Notfallpädagogik in London

Nach den Anschlägen fanden in London bereits zwei Seminare zur Notfall- und Traumapädagogik statt. Nun kam der Hochhausbrand hinzu, der Bedarf an Unterstützung und Methoden, mit dem Erlebten umzugehen, ist groß. Am 20.06. bricht erneut ein Team nach London auf. weiter

Magazin [welt]blick 1/2017

Unser neues Magazin [welt]blick ist da! Wir berichten in der neuen Ausgabe über die Einsätze in Haiti, Notfallpädagogik in Deutschland und unsere Arbeit in Kolumbien und Italien.
Sie können den [welt]blick HIER online lesen oder bestellen per Telefon +49 (0)721 20111 183 oder E-Mail.

Ausbildung in Notfallpädagogik startet im Mai!

Das Freie Internationale Institut für Notfall- und Traumapädagogik i.G. (IINTP) bietet ab Mai 2017 eine Weiterbildung in Notfall- und Traumapädagogik auf Grundlage der Waldorfpädagogik an. Sie vermittelt Grundlagen der Psychotraumatologie, Notfall- und Traumapädagogik ebenso wie praktische Übungen und richtet sich an pädagogisch, therapeutisch oder medizinisch tätige Menschen. weiter

Auftaktveranstaltung zum Aktion-Mensch-Projekt

Aktion Mensch finanziert das Projekt "ankommen_weiterkommen": Am Parzival-Zentrum werden für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge- aber auch Karlsruher Jugendliche - pädagogische Angebote außerhalb des Unterrichts gemacht. Der feierliche Auftakt findet am Dienstag, den 25. April 2017, um 11 Uhr am Parzival-Zentrum statt. weiter

13. Einsatz im Nordirak

Zum 13. Mal bricht heute ein Team in den Nordirak auf. Die Schulung der Mitarbeiter in den mittlerweile drei Flüchtlingscamps bildet einen Schwerpunkt des Einsatzes. Mehr zu allen bisherigen Einsätzen kann HIER nachgelesen werden.

Notfallpädagogische Hilfe in Nepal

Bereits 2015, kurz nach dem Erdbeben in Nepal, haben die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. traumatisierte Kinder dort notfallpädagogisch unterstützt. Am Samstag, den 18.02. reist erneut ein Team von Pädagogen und Therapeuten in die Himalayaregion, um mit den Kindern zu arbeiten und lokale Fachkräfte in den Methoden der Notfallpädagogik zu schulen. weiter

Sichere Orte für Kinder im Nordirak

Am 20.01.2017 reist bereits zum 12. Mal ein Team der Notfallpädagogik in den Nordirak. Erneut wird die Weiterbildung der Mitarbeiter, sowie Eltern- und Lehrerberatungen im Fokus stehen. Auch die im November 2016 begonnen Kurse an der Universität Dohuk werden weitergeführt. weiter

Italien: Notfallpädagogisches Seminar

Im letzten Jahr wurde Italien von mehreren starken Beben erschüttert und vermutlich werden weitere folgen. Viele der Evakuierten sind nun, fernab ihrer Heimatdörfer in Hotels, Hallen und Zelten untergebracht. Um die Helfer beim Aufbau von Projekten für diese Kinder zu unterstützen, reiste von 07.-10.01. ein Team der Notfallpädagogik nach Tortoreto. weiter

Philippinen: Abschluss und die Chance auf Frieden

Am 03.12.2016 bricht ein Team zum sechsten Mal auf, um die Philippinen zu besuchen. Der Einsatz wird der letzte in Tacloban sein und die Übergabe des Projekts in die Händer der lokalen Pädagogen bedeuten. Und zugleich ist es der erste Besuch der Region Cotabato, die seit Jahren durch Konflikte belastet ist. weiter

Notfallpädagogik im Nordirak

Erneut reiste am 04.11.2016 ein Team zur Unterstützung und Weiterbildung der lokalen Mitarbeitern in den Nordirak. Auch Kurse an der Universität Dohuk werden eingeführt. Das Team wird bis 18.11. vor Ort sein und mit den Kindern und den Pädagogen arbeiten. weiter

Notfallpädagogischer Einsatz auf Haiti

Am Samstag, den 29.10. bricht unser 10-köpfiges Team nach Haiti auf. Sechs Jahre nach dem schweren Erdbeben hat mit Hurrikan Matthew erneut eine Katastrophe den Inselstaat heimgesucht. Die Zahl der Toten stieg inzwischen auf rund 1000, mindestens 350.000 Menschen sind obdachlos und benötigen Hilfe.  weiter

10. Einsatz im Gaza-Streifen

Ein Team der Notfallpädagogik wird von 23. bis 30. Oktober eine Krisenintervention in Gaza durchführen. Die Helfer waren bereits zu mehreren Einsätzen in der kriegsgebeutelten Region, dies ist der zehnte.
Seit vielen Jahren beruhigen sich die Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen kaum, die Bevölkerung ist permanenten Spannungen ausgesetzt. weiter

Weiterbildungen in Südamerika

Im Oktober und November wird Bernd Ruf erneut für mehrere Fortbildungen nach Südamerika reisen. Zunächst geht es von 07.-17. Oktober nach Kolumbien und Brasilien. Im November folgen dann  fünf Tage in Chile. Unter anderem wird er dort auch auf ehrenamtliche Mitarbeiter der Landesgruppen und der lokalen Notfallpädagogischen Teams treffen. Ein Teil von ihnen war auch beim Ecuador-Einsatz im Mai diesen Jahres dabei.
Sie und weitere Interessierte haben die Möglichkeit, hier mehr über Trauma-Entstehung, -Verlauf & -Folgen zu erfahren und hilfreiche notfallpädagische Methoden kennen zu lernen oder zu vertiefen. weiter

Ausbildung in Notfall- und Traumapädagogik

Derzeit entsteht ein Internationales Institut für Notfall- und Traumapädagogik, das ab 2017 eine Weiterbildung in Notfall- und Traumapädagogik anbieten wird.
Die Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die im pädagogisch-therapeutischen Umfeld tätig sind und in ihrem Berufsalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten oder bei notfallpädagogischen Interventionen mitwirken möchten. Die Seminare finden jeweils am Wochenende statt, so dass die Weiterbildung berufsbegleitend absolviert werden kann.
Die DozentInnen sind erfahrene NotfallpädagogInnen, TherapeutInnen und ÄrztInnen, die
durch zahlreiche Einsätze über viel Erfahrung im Umgang mit Traumata verfügen.

Nähere Informationen wird es ab Winter 2016 geben.
Bei Interesse können Sie uns bereits eine E-Mail schicken.

Einsatz im Irak

Von 26. August bis 09. September wird zum zehnten Mal ein notfallpädagogisches Team der Freunde der Erziehungskunst in die autonome Region Kurdistan, Nordirak, reisen. Sie werden dort unter der Leitung der Welthungerhilfe gemeinsam mit drei anderen Hilfsorganisationen in den sogenannten „summer schools“ arbeiten.

Zudem werden die bestehenden Projekt in den drei Flüchtlingscamps Berseve I und II und Chamishku weitergeführt sowie die lokalen MitarbeiterInnen geschult. weiterlesen

Erlebnisbericht Nordirak

Martin Straube ist als anthroposophischer Arzt tätig und war bereits zweimal mit den „Freunden der Erziehungskunst“ in Gaza. Anfang Juli 2016 besuchte er das Langzeit-Projekt in der Region Dohuk im Nordirak.

In unserem Blog berichtet er von seinen Erlebnissen vor Ort.
weiterlesen

Magazin [welt]blick 1/2016

10 Jahre Notfallpädagogik - Das neue Magazin [welt]blick bietet einen Rückblick auf die Einsätze der vergangenen Jahre. Neben Grußworten von Dr. Gerd Müller, Winfried Kretschmann und Manuela Rossbach finden Sie auch ein Interview mit Prof. Dr. Karutz, Leiter des Notfallpädagogischen Instituts in Essen.
Bestellen können Sie den [welt]blick ab sofort per Telefon +49 (0)721 20111 183 oder E-Mail.

Rückblick auf die Jubiläumstagung der Notfallpädagogik

Von 26.-29. Mai fand die 5. notfallpädagogische Jahrestagung statt, im Rahmen derer auch das 10-jährige Bestehen der Notfallpädagogik gefeiert wurde.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Einsatz in Ecuador

Im April wurde Ecuador von einem verherenden Erdbeben und zahlreichen schweren Nachbeben erschüttert. Von 02.-17.05.2016 war ein Interventionsteam der Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst vor Ort. Besonders bei diesem Einsatz war, dass das notfall-pädagogische Team erstmalig hauptsächlich aus lokalen Mitarbeitern bestand. Um die weitere Arbeit finanzieren zu können, sind die Freunde der Erziehungskunst auf die Unterstützung durch SpenderInnen angewiesen.

Hier spenden (Stichwort "Notfallpädagogik Ecuador")

Rückblick: Flucht - Trauma - Schule 2015

Unter dem Titel „Flucht – Trauma – Schule“ fand von 31. Oktober bis 1. November das erste Fortbildungsangebot der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. speziell für LehrerInnen und HelferInnen im Flüchtlingsbereich statt. Das Seminar wurde in Kooperation mit dem Parzival-Schulzentrum in Karlsruhe durchgeführt. Einen ausführlichen Rückblick finden Sie hier.

Bernd Ruf mit European Dialogue Silver Award ausgezeichnet


Seit drei Jahren wird in Karlsruhe der European Dialogue Silver Award an herausragende Persönlichkeiten, die Karlsruhe mit der Welt verbinden, verliehen. Gestiftet wurde der Preis von Tom Høyen, Stadtrat im Gemeinderat Karlsruhe und Direktor der Europäischen Schule a.D.

In seiner Laudatio betonte Tom Høyen die Bedeutung des Parzival-Schulzentrums mit seiner notfallpädagogischen Ambulanz für Karlsruhe und drückte seine Bewunderung für den Aufbau der Notfallpädagogik als einer „weltweit tätigen, notfallpädagogischen Hilfsorganisation zur psychosozialen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Krisenregionen“ aus.

Die Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners wurde 2006 von Bernd Ruf ins Leben gerufen. Nach einem persönlichen Kriegserlebnis im Libanon entwickelte Bernd Ruf die Notfallpädagogik als „Erste Hilfe für die Seele“. Seither wurden über 40 notfallpädagogische Einsätze in Krisengebieten und nach Naturkatastrophen durchgeführt. Zuletzt fanden Einsätze nach dem Erdbeben in Nepal, im Gaza-Streifen und auf den Philippinen statt. Im Nordirak arbeiten Notfallpädagogen und Therapeuten in Zusammenarbeit mit UNICEF in zwei Flüchtlingslagern. In Karlsruhe werden im Parzival-Schulzentrum ca. 90 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in fünf Flüchtlingsklassen betreut.

Psycho-soziale Hilfe für Flüchtlinge – Notfallpädagogik hilft!

Täglich kommen neue Flüchtlinge, vor allem aus Syrien und dem Irak, in Deutschland an. Viele haben in ihren Heimatländern und auf der Flucht schreckliche Erfahrungen gemacht, die besonders bei Kindern tiefe seelische Wunden hinterlassen. Die Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. unterstützt diese Kinder in Deutschland, den Transitländern und  den Herkunftsländern.

Eine Studie von Medizinern der Technischen Universität München geht davon aus, dass knapp ein Viertel der Flüchtlingskinder bereits an Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leidet. Um diesen Kindern bei der Verarbeitung ihrer schrecklichen Erfahrungen zu helfen und ihnen damit ein Leben ohne schwere psychische Belastungen zu ermöglichen, bieten die Freunde der Erziehungskunst notfallpädagogische Hilfe an.

In Karlsruhe werden bereits seit Herbst 2014 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) traumapädagogisch unterstützt. Dazu besteht eine Kooperation mit dem Parzival-Schulzentrum, das fünf Flüchtlingsklassen für ca. 90 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eröffnet hat. In diesen Klassen wird den Flüchtlingen psycho-soziale Hilfe in Form von notfallpädagogischen Methoden wie Maltherapie und Erlebnispädagogik angeboten. Diese Notfallpädagogische Hilfe wird von ehrenamtlichen Pädagogen ebenso in Erstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe angeboten. Im September konnte zudem auch in weiteren deutschen Städten notfallpädagogische Hilfe aufgebaut und geplant werden. So besteht in Hamburg eine Kooperation mit Erzähler ohne Grenzen, in Stuttgart und München entstehen weitere notfallpädagogische Initiativen. Um Helfern, Lehrern und Erziehern in ganz Deutschland ein Instrumente im Umgang mit traumatisierten Kindern in die Hand zu geben, wird Ende Oktober eine zweitägige Fortbildung zum Thema „Notfallpädagogik für traumatisierte Flüchtlinge“ stattfinden.

Auch in den Transitländern, durch die die Fluchtrouten der Vertriebenen führen, werden die Freunde der Erziehungskunst aktiv. Am 16. Oktober wird ein notfallpädagogisches Team nach Griechenland auf die Insel Lesbos reisen.  Hier landen viele Flüchtlinge nach ihrer gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer.  In Zusammenarbeit mit  lokalen Waldorfinitiativen sind weitere Einsätze auf der sogenannten Balkanroute in Planung. 

Im Nordirak ist ein lokales Team der Freunde weiterhin in zwei Flüchtlingslagern tätig. In Kooperation mit UNICEF gibt es dort täglich notfallpädagogische Angebote für Schulkinder. Zurzeit ist erneut ein ehrenamtliches deutsches Team vor Ort, um die lokalen Pädagogen mit Weiterbildungen und in der direkten Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.

Bitte unterstützen auch Sie die notfallpädagogische Hilfe für Flüchtlinge mit einer Spende:

Spendenkonto
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 800 800 700
IBAN DE06 4306 0967 0800 8007 00
BIC GENODEM1GLS
Stichwort "Notfallpädagogik"

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

In Kooperation mit:

 

Notfallpädagogische Nachsorge in Nepal

Bereits kurz nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal haben die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. traumatisierte Kinder notfallpädagogisch unterstützt. Nun reist erneut ein Team von Pädagogen und Therapeuten in die Himalayaregion, um Nachsorge zu leisten und lokale Fachkräfte in Methoden der Notfallpädagogik auszubilden. Der Einsatz findet in Kooperation mit dem Bündnis Aktion Deutschland hilft statt.

Das ehrenamtliche Team der Freunde der Erziehungskunst setzt sich  aus erfahrenen Trauma- und Erlebnis-, Theater sowie Kleinkindpädagogen zusammen. Eine Psychotherapeutin, eine Kunsttherapeutin sowie ein Arzt ergänzen das Team. Von 23. August bis 6. September werden die Helfer in Kathmandu, sowie in Bhimdunga und Thimi – den Orten an denen der erste Einsatz stattfand - mit traumatisierten Kindern arbeiten und Fortbildungen im Bereich Notfallpädagogik anbieten.

Magazin [welt]blick 1/2015

 

Das neue Magazin [welt]blick bietet einen aktuellen Einblick in die Arbeit der Notfallpädagogik. Zum Beispiel in Nepal, im Nordirak oder auf den Philippinen.

Bestellen können Sie den [welt]blick ab sofort per Telefon +49 (0)721 20111 183 oder E-Mail.

Nordirak: mit UNICEF für traumatisierte Kinder

In Kooperation mit UNICEF konnten die Freunde der Erziehungskunst im Nordirak neun lokale Pädagogen eingestellen und ein Büro einrichten. Zur Ausbildung des lokalen Teams befand sich von 29. Mai bis 12. Juni ein ehrenamtliches deutsches Team vor Ort. Das notfallpädagogische Team bestand aus erfahrenen Erlebnispädagogen, Kunsttherapeuten, Waldorferziehern sowie einem Heilpädagogen.

Gemeinsam mit den lokalen Kollegen konnte das notfallpädagogische Team in vier UNICEF-Schulen vormittags mit ca. 770 traumatisierten Kindern arbeiten. Die Arbeit mit den Kindern war gleichzeitig Teil der praktischen Ausbildung der lokalen Pädagogen. In Vor- und Nachgesprächen wurden die Workshops besprochen und analysiert. Nach und nach wurde die Leitung der pädagogischen und therapeutischen Angebote in die Hände der irakischen Kollegen übergeben. Nachmittags wurde die Fortbildung des lokalen Teams in Workshops zum Methodenverständnis weitergeführt. Auch die Traumatisierungen der Teammitglieder wurden thematisiert und notfallpädagogisch begleitet.

Hier finden Sie eine Rückblick auf den Einsatz.

ZDF-Bericht über die notfallpädagogische Intervention in Nepal


Von 09. bis 23. Mai in Nepal befand sich ein notfallpädagogisches Team in Nepal, um traumatisierten Kindern bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu helfen. Im Dorf Bindhunga wurden sie einen Tag lang von einem Kamerateam des ZDF begleitet. 

Rückkehr aus Nepal

Das notfallpädagogische Team ist mitterweile sicher von seinem erfolgreichen Einsatz in Nepal zurück gekehrt.

Insgesamt konnten annähernd 2000 Kinder an insgesamt 12 Interventionstagen notfallpädagogisch betreut und etwa 60 Pädagogen in Notfallpädagogik fortgebildet werden. Desweiteren wurden etwa 250 Patienten in der mobilen Ambulanz medizinisch versorgt oder beraten.

Hier finden Sie einen ausführlichen und persönlichen Bericht über den Einsatz.

Notfallpädagogische Kriseninterventionin in Nepal

Das verheerende Erdbeben vom 25. April hat Nepal schwer getroffen. Der Verlust von Familie und ihrem Zuhause sowie die Konfrontation mit Leid und Zerstörung hinterlassen vor allem bei Kindern psychische Traumatisierungen.

In Kooperation mit „Aktion Deutschland Hilft“ und dem regionalen Partner „Shanti" führen die Freunde der Erziehungskunst vom 9. bis 23. Mai eine notfallpädagogische Krisenintervention durch. Dabei soll traumatisierten Kindern und Jugendlichen geholfen werden, die Erfahrung der Katastrophe zu verarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Um unseren Einsatz finanzieren zu können, sind wir auf die Unterstützung durch Spenderinnen und Spender angewiesen. Bitte helfen auch Sie!

Ihre Spende ermöglicht es uns, betroffene Kindern und Jugendlichen psychosozial zu unterstützen und zu stabilisieren.

Spendenkonto
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Stichwort "Notfallpädagogik"

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

In Kooperation mit: