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weltwärts - Was ist das?

WELTWÄRTS (entwicklungspolitischer Freiwilligendienst)

Der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2008 ins Leben gerufene entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts ist ein bis zu 75% aus öffentlichen Mitteln  geförderter Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren in sogenannten Entwicklungs- und Transformationsländern.
Durch weltwärts soll Globales Lernen ermöglicht und Engagement gefördert werden.
Seit Sommer 2008 entsenden die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. als eine der größten Entsendeorganisationen Freiwillige im Rahmen von weltwärts.

Voraussetzungen für eine Bewerbung für weltwärts

Sie sollten:

  • bei Vertragsabschluss zwischen 18 und 28 Jahren alt sein (Vertragsabschluss mit der Entsendeorganisation vor dem 29. Geburtstag) 
  • deutsche Staatsbürgerin oder Staatsbürger oder Nicht-Deutsche/ Nicht-Deutscher mit dauerhaftem Aufenthalt und Aufenthaltsrecht in Deutschland sein 
  • über einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachhochschulreife oder eine allgemeine Hochschulreife, bzw. einen vergleichbaren Schulabschluss verfügen 
  • daran interessiert sein, längerfristig in einem sogenannten Entwicklungs- oder Transformationsland als freiwilliger Helfer engagiert und tatkräftig mitzuarbeiten 
  • sich idealerweise bereits ehrenamtlich engagieren 
  • über Grundkenntnisse der im Gastland gesprochenen Sprache verfügen oder bereit sein, sich vor Antritt des Dienstes erste Sprachkenntnisse anzueignen 
  • bereit sein, nach Ihrem Freiwilligendienst Ihre Erfahrungen als RückkehrerIn in die deutsche Gesellschaft einzubringen und sich entsprechend zu engagieren

Einsatzfelder 

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. vermitteln freiwillige Helfer für einen 12-monatigen Freiwilligendienst in

  • heilpädagogische und sozialtherapeutische Einrichtungen/Lebensgemeinschaften 
  • Waldorfkindergärten 
  • Waldorfschulen 
  • Projekte der Sozialarbeit 
  • Projekte der biologisch-dynamischen Landwirtschaft

Pädagogische Begleitung und Seminare 

Der Freiwilligendienst wird durch die Freunde als Entsendeorganisation pädagogisch begleitet. Die pädagogische Begleitung erfolgt in Form von Seminaren sowie dienstbegleitend durch die Freunde als auch durch die Einsatzstelle. Das weltwärts-Programm sieht 25 Seminartage vor. Die Seminare sind verpflichtend und zum Dienst gehörig und setzen sich wie folgt zusammen:

  • weltwärts Auftaktseminar (2 Tage)
  • Vorbereitungsseminar (10 Tage)
  • Zwischenseminar im Gastland (5 Tage)
  • Rückkehrerseminar (5 Tage) 
  • Engagementkolleg (3 Tage) 

Finanzierung 

weltwärts ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) staatlich gefördertes Programm. Bis zu 75% der Kosten werden durch das BMZ getragen. Die restlichen mindestens 25% werden von einer Solidargemeinschaft finanziert, zu der die Freunde, die Einsatzstellen im Ausland und die Freiwilligen gehören. Die Freiwilligen engagieren sich durch den Aufbau von Unterstützerkreisen, mit deren Hilfe sie Spenden akquirieren sollen. Ein Unterstützerkreis besteht jeweils aus einer Gruppe von Menschen, die die Freiwilligendienste durch Spenden in den Förderfonds Freiwilligendienste unterstützen. Darüber hinaus leisten die Förderer ideelle Unterstützung für die Freiwilligen. Durch die Unterstützerkreise wird gewährleistet, dass für alle Freiwilligen die gleichen Voraussetzungen gelten und die Durchführung des Dienstes unabhängig von der finanziellen Lage des einzelnen Freiwilligen ist.

Die Finanzierung der Freiwilligendienste wird zum Teil über öffentliche Zuschüsse gedeckt, die wir zweckgebunden für bestimmte Kosten des Freiwilligendienstes erhalten. Zu den förderfähigen Kosten muss immer ein Eigenanteil geleistet werden.

Aufgrund fehlender anderer Einnahmen, sind wir zur Deckung all dieser nicht aus öffentlichen Zuschüssen gedeckten Kosten ganz überwiegend darauf angewiesen genügend Spenden zu erhalten, um überhaupt in die Lage versetzt zu werden nachhaltig internationale Freiwilligendienste anzubieten.

Hierbei sind wir auf die Unterstützung der Freiwilligen angewiesen, indem diese Unterstützerkreise aufbauen und Spenden für unseren Förderfonds Freiwilligendienste sammeln. Nur so können wir einer größeren Zahl von jungen Menschen jedes Jahr den Freiwilligendienst ermöglichen.

Die Förderleitlinie des weltwärts- Programms sagt dazu: „Ein angemessenes Engagement der Freiwilligen für ihren Freiwilligendienst ist pädagogisch sinnvoll und ausdrücklich erwünscht. So erwarten die Entsendeorganisationen, dass die Freiwilligen sie - nach getroffener Auswahlentscheidung - schon in der Vorbereitungsphase für das Freiwilligenprogramm bzw. die Partnerorganisation unterstützen. Dies kann z.B. über Informationsveranstaltungen in Schulen, Weihnachtsmarktstände oder über freiwillig aufzubauende Förderkreise erfolgen. Das Einbringen von Spendenmitteln darf ausdrücklich keine Bedingung für die Teilnahme am Freiwilligendienst sein. Der Anteil von Spenden darf 25% der zuwendungsfähigen Ausgaben pro Maßnahme nicht übersteigen. Die Auswahl und Teilnahme der Freiwilligen richtet sich allein nach den persönlichen Voraussetzungen der interessierten jungen Menschen und darf nicht von der Höhe der aufgebrachten Spendenmittel abhängig gemacht werden. Dies ist von den Entsendeorganisationen gegenüber den Freiwilligen entsprechend darzulegen und eindeutig zu kommunizieren. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber aus einkommensschwachen Familien, mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung werden von den Entsendeorganisationen besonders berücksichtigt und unterstützt.“

Folgende Leistungen sind durch die staatliche Förderung, die Beiträge der Einsatztstellen und durch die Spenden der Unterstützerkreise in den Freiwilligenfonds sichergestellt:

  • internationale Fahrtkosten, d.h. die Kosten für die einmalige Anreise zur Einsatztstelle und zurück
  • ein monatliches Taschengeld in Höhe von 100 Euro 
  • Auslandkrankenversicherung, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung 
  • Unterkunft und Verpflegung im Gastland 
  • Pädagogische Begleitung, Beratung und Betreuung 
  • Seminare sowie Fahrtkosten zu den Seminaren 
  • organisatorische und administrative Begleitung des Dienstes 
  • Hilfe bei der Vermittlung einer geeigneten Einsatzstelle 
  • Qualitätssicherung der Einsatztstellen 
  • Zertifikat über den Dienst 
  • Angebote im Rahmen der Ehemaligenarbeit 

Wichtige zusätzliche Informationen

  • Während des Auslandsaufenthaltes ist der Kindergeldanspruch gesetzlich gesichert 
  • Außerdem erkennen die Stiftung für Hochschulzulassung sowie viele Universitäten den Einsatz positiv bei der Studienplatzvergabe an.