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Nordamerika

Nordamerika ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika, und umfasst einschließlich Grönland, der zentralamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.930.000 km².

Die erste Waldorfschule der Vereinigten Staaten von Amerika war die Rudolf-Steiner-Schule, gegründet 1928 in New York. Damals, kurz nach dem Tod Rudolf Steiners am 20. März 1925, traf sich in New York eine Gruppe von Lehrern, Ärzten, Künstlern und Eltern, die Rudolf Steiner gekannt und bei ihm in Europa studiert hatten. Sie sprachen über die Möglichkeit, Waldorfpädagogik nach Amerika zu bringen.

In den Vereinigten Staaten sind Waldorfschulen staatsunabhängige Schulen. Das bedeutet, dass keine Waldorfschule durch den Staat unterstützt wird und jede Schulgemeinschaft für die Aufbringung ihrer Finanzmittel selbst zuständig ist. Auf der anderen Seite hat jede Schule die Freiheit, ihren eigenen Lehrplan zu entwickeln, ohne ihn mit dem staatlichen Lehrplan abstimmen zu müssen.

Seit 1991 gibt es in Kalifornien die Möglichkeit, öffentlich finanzierte Schulen („Charter Schools“) zu gründen. Am 3. September 1991 wurde die städtische Milwaukee Waldorfschule als erste „Charter School“ eröffnet. Die Befürworter der Charter Schools betonen die positive Ausstrahlung der Schulen in sozialen Brennpunkten, die auch Eltern ohne hohes Einkommen ermöglicht, ihre Kinder auf eine Waldorfschule schicken zu können.

Eine kleine Waldorfschule, die in außergewöhnlicher Gegend entstanden ist, ist die Lakota Waldorfschule im Indianerreservat „Pine Ridge“ in Süd-Dakota. Gegründet wurde die Initiative 1993 von Eltern, die sich um die Ausbildung ihrer Kinder sorgten. Ziel ist, den Lakota Kindern eine eigene, zukunftsweisende Schule zu geben, die auf ihrer Kultur und Sprache aufbaut.